In der ehemaligen Kirche Heilige Familie in Dortmund-Marten ist vom 29. August bis zum 26. September 2026 die kostenlose Ausstellung „Reclaiming the Space of Worship – An Artistic Manifesto“ zu sehen. Der Eintritt ist frei, die Ausstellung richtet sich an ein öffentliches Publikum. Zu finden ist sie am Sadelhof 16, 44379 Dortmund – ausdrücklich außerhalb des Dortmunder U.
Gezeigt werden ortsspezifische Installationen, Videoarbeiten, Klang, Malerei und partizipative Elemente. Im Mittelpunkt stehen Erinnerung, Identität und Zugehörigkeit aus Perspektiven von Romnja und Sintizze. Wer sich für zeitgenössische Kunst, kulturelle Erinnerung und die Frage interessiert, wie sakrale Räume neu genutzt werden können, findet hier einen besonderen Ausstellungsort.
Kunst in der ehemaligen Kirche Heilige Familie
Das Gebäude ist nicht nur die Adresse der Ausstellung, sondern wird selbst zum Bestandteil des Projekts. Die beteiligten Künstlerinnen setzen sich mit der Geschichte und der heutigen Bedeutung sakraler Räume auseinander. Dabei geht es auch um die Frage, wie ein ungenutztes Kirchengebäude zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und gemeinschaftlichen Handelns werden kann.

Die Arbeiten greifen kulturelle Erinnerung, familiäre Verbindungen, Spiritualität und gesellschaftlichen Zusammenhalt auf. Der historische Ausschluss von Angehörigen der Romnja- und Sintizze-Communities aus Kirchen und damit häufig auch aus dem gesellschaftlichen Gemeindeleben bildet einen wichtigen Bezugspunkt des Projekts. Der ehemalige Sakralraum wird künstlerisch neu definiert.
Das Projekt wurde von Save Space e. V., Romano Than e. V. und dem Museum Ostwall im Dortmunder U gemeinsam realisiert. Es ist Teil des Manifesta-16+-Programms.

Künstlerinnen wochenweise vor Ort
Während der Laufzeit werden die Arbeiten durch die anwesenden Künstlerinnen aktiviert. Sie stehen für Gespräche mit Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung und laden zur Mitgestaltung der Ausstellung ein. Die jeweiligen Anwesenheitswochen sind:
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- August bis 4. September: Amdrita
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- bis 11. September: Arina Costea
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- bis 18. September: Cat Jugravu
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- bis 26. September: Concetta Dewús
Zu den genannten Arbeiten gehören unter anderem Amdritas Installation „A Healing Manifesto“, Arina Costeas Videoarbeit und Installation „The Sacred Space of the Rroma: Our Way“ sowie Cat Jugravus Audioinstallation „School of Women“.

Adresse, Anreise und Zugang
| Information | Details |
|---|---|
| Zeitraum | 29.08.–26.09.2026 |
| Ort | Ehemalige Kirche Heilige Familie, Sadelhof 16, 44379 Dortmund |
| Eintritt | Kostenlos, freier Eintritt |
| Publikum | Öffentlich |
| Haltestelle | Dortmund-Marten Süd, etwa fünf Gehminuten entfernt |
| Verbindungen | U44, S4, 462, 463, 464, 466, 480 und E462 |
| Barrierefreiheit | Nicht barrierefrei; Zugang über eine Treppe mit drei Stufen |
Eine feste Anfangszeit ist in den vorliegenden Veranstaltungsangaben nicht genannt. Für den Besuch kann der gesamte Ausstellungszeitraum genutzt werden. Wer gezielt mit einer Künstlerin ins Gespräch kommen oder eine aktivierte Arbeit erleben möchte, sollte den Besuch auf die jeweils zugeordnete Woche legen. Die Angaben stammen aus dem Programm des Dortmunder U.
Quelle: Dortmunder U – Programm
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Quellencheck
Geprüft wurden Zeitraum, Ausstellungsort, Eintritt, Künstlerinnenprogramm sowie Anreise- und Zugangshinweise anhand der Veranstaltungsseite.
- Ausstellungszeitraum vom 29.08. bis 26.09.2026 geprüft
- Adresse der Heiligen Familie in Dortmund-Marten abgeglichen
- Freier Eintritt und öffentliches Publikum bestätigt
- Anwesenheitswochen der Künstlerinnen sowie Zugangshinweis übernommen
- Quelle
- Dortmunder U – Programm
- Umfang
- Dortmund
- Aktualisiert
- 2026-09-15 09:04
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